Hochzeitsreportage – mehr als nur ein Trend

Zugegeben: Hochzeitsreportagen sind keine Innovation, die ganz allein auf meinem Mist gewachsen wäre. Im Gegenteil. Wer heute etwas auf sich hält, der engagiert seinen Hochzeitsfotografen nicht nur für ein paar hübsche Fotos, sondern eben dafür, dass er eine Hochzeitsreportage macht. Und auch die meisten Hochzeitsfotografen werben offensiv mit dem Begriff. Wenn man “Hochzeitsreportage” bei Google eingibt, hat man jedenfalls sofort tausende Treffer, durch die man sich durchklicken kann.

Das alles bedeutet aber nicht, dass Hochzeitsreportagen nur ein beliebiger Trend sind; ein Phänomen, das gerade Begeisterung auslöst und schon in ein paar Jahren wieder aus der Mode und vielleicht sogar ganz vergessen sein wird. Hochzeitsreportagen sind etwas wirklich einzigartiges und schönes. Davon bin ich felsenfest überzeugt.

Hochzeitsreportagen bilden ein Stück Leben ab

Selbstverständlich sind die Fotos, bei denen einfach alles zusammenpasst – der Moment, das Licht, die Emotionen, die interessante Komposition – sehr selten. Mit diesen Hochzeitsbildern gewinne ich die Wettbewerbe und es sind meistens auch diese Aufnahmen, die ich für mein Portfolio wähle.

Gleichzeitig ist die Geschichte Eurer Hochzeit nicht in einzelnen Fotos zu erzählen. Es sind viel mehr Gefühle, Emotionen, Erinnerungen, die bis zum Ende Eures Lebens und vielleicht auch danach erhalten bleiben. Eine gute Hochzeitsreportage bildet genau das ab – und dass sich das lohnt, weiß ich aus persönlicher, privater Erfahrung.

Die Geschichten meiner Großeltern zum Beispiel kenne ich hauptsächlich den eher wenigen Bildern, die meinen Eltern und mir geblieben sind. Und weiter wird das Bild meines Vaters dank meiner Fotos für meine Tochter immer lebendig bleiben.

Eine Hochzeitsreportage hält die gesamte Geschichte Eures großen Tages fest, sodass Ihr sie später wie in einem Film immer wieder erleben könnt – nicht als einzelne Splitter, sondern in dem großen und wunderschönen Zusammenhang, in der Ihr alle diese Erinnerungen auch tatsächlich erlebt habt. Darum sind Hochzeitsreportagen wirklich ideal dazu geeignet, um auch Euren großen Tag mit allen seinen Facetten und Begebenheiten festzuhalten und für die Zukunft zu bewahren.

Hochzeitsreportagen: Preise und Kosten

Vielleicht klingt das für Euch nach einer Menge Aufwand. Und obwohl Ihr die Idee von so einer Hochzeitsreportage grundsätzlich gut findet, zögert Ihr noch, weil denkt: Das kostet doch bestimmt eine Menge Geld. Aber das stimmt so gar nicht.

Natürlich: Auch ich biete meine Leistungen nicht umsonst an. Immerhin ist die Hochzeitsfotografie und das Erstellen von Hochzeitsreportagen mein Job. Aber ich mache diesen Job nicht wegen dem Geld, denn das wäre eine wirklich unsinnige Idee. Wenn man seinen Beruf als Hochzeitsfotograf ernst nimmt – und genau das mache ich –, dann ist man auch ein Künstler. Und als Künstler geht es einem eben auch um die Arbeit an sich.

Deswegen ist mir bei meiner Arbeit als Hochzeitsfotograf zunächst einmal die Tatsache wichtig, dass ich eine Geschichte erzählen kann: Die Geschichte des Tages und die Geschichte des Brautpaares ist das, was mir wirklich am Herzen liegt. Diese Geschichten mögen immer ein bisschen ähnlich sein, aber gleichzeitig sind sie immer verschieden, weshalb ich seit über 10 Jahren Hochzeiten fotografiere und jedes Mal bin ich fast genauso aufgeregt, wie beim ersten Mal.



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