Hochzeit in Hannover, Basilika St. Clemens und Feier am See
Dieser Tag begann ruhig und wurde erst im Laufe des Tages voller. Beim Getting Ready war noch genug Zeit, alles lief ohne Hektik und niemand musste sich beeilen. Erst mit der Trauung in der Basilika St. Clemens kam mehr Präsenz in den Raum, weil die Gäste ankamen und sich alles auf einen Moment konzentrierte. Die Zeremonie selbst war klar und direkt, viele Menschen, aber aufmerksam, ohne dass etwas inszeniert wirkte.
Nach dem Auszug verlagerte sich alles nach draußen und die Stimmung wurde sofort offener. Gespräche entstanden gleichzeitig, Gruppen bildeten sich und lösten sich wieder auf, und man merkte, wie der Tag an Tempo gewinnt. Als Hochzeitsfotograf Hannover interessiert mich genau dieser Übergang, nicht nur das, was geplant ist, sondern das, was dazwischen passiert.
Später am See veränderte sich die Atmosphäre noch einmal. Es wurde nicht ruhiger, sondern freier. Die Gäste verteilten sich, blieben stehen, gingen weiter, kamen wieder zusammen, und der Tag lief einfach weiter, ohne dass jemand ihn steuern musste. Zwischendurch nahm sich das Paar kurz Zeit für sich, ohne großes Shooting, eher ein paar Minuten Abstand.
Es ist kein Tag, den man in einzelne Punkte aufteilen muss. Er funktioniert als Ganzes und entwickelt sich von selbst.
